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Seit 1943 ein Begriff in Deutschland und in den Niederlanden.

Der ter Huurne Hollandmarkt befindet sich auf niederländischem Grundgebiet und fällt unter die niederländische Gesetzgebung. Die Verbrauchssteuern werden nach niederländischem Recht erhoben und unterscheiden sich in einigen Punkten von denen in Deutschland. In Deutschland gibt es beispielsweise die Kaffeesteuer und Dosenpfand im Gegensatz zu den Niederlanden. Die Unterschiede sind daher in unserem niederländischen Markt im Vergleich zu deutschen Anbietern beträchtlich.

Auf der deutschen Seite des Geländes (20 Meter Fußweg über die Terrasse) befindet sich ter Huurnes “Spirituosen Shop”. Dieser Spirituosenladen verkauft neben starken alkoholischen Getränken auch Tabakwaren. Hier gilt die deutsche Verbrauchsteuer. Das Resultat ist ein Preisvorteil für ter Huurnes niederländische Kunden bei den oben genannten Produktgruppen.

 

Die Geschichte

Im Jahr 1943 begann Henny ter Huurne von seinem Bauerhof direkt an der Grenze zu den Niederlanden und Deutschland (das Herz des heutigen Gebäudes) zu verkaufen. Durch die Vorder- und Hintertür wurde ein- und verkauft an Deutsche und Niederländer. Das Konzept wuchs zu einem Geschäft und wurde schließlich 1970 von der Supermarktkette Simon de Wit übernommen.

1971 wurde ter Huurne von Albert Heijn übernommen und in 1973 zusammen mit Albert Heijn Teil von Ahold. Im Oktober 2001 beschloss Ahold ter Huurne zu veräußern, weil es nicht mehr zu ihrem Konzept passte. Der Laden wurde innerhalb weniger Tage geleert und geschlossen. Kurz nach der Schließung übernahm ein privater Investor den ter Huurne Hollandmarkt und baute den gesamten Laden innerhalb von 3 Monaten wieder auf, um dann im Februar 2002 wiederzueröffnen.

Heute ist der ter Huurne Hollandmarkt ein eigenständiger Mega-Tante-Emma-Laden und seit 2015 Teil der van den Tweel Groep. Bei ter Huurne arbeiten etwa 230 Mitarbeiter. Die Koordination des gesamten Marktes findet im Büro in Haaksbergen / Buurse statt. Vom Einkauf bis zur Verwaltung und von der technischen Wartung bis zum Marketing.

Auf dem 25.000 m2 großen Gelände des Huurne Hollandmarktes geniessen Kunden seit Jahr und Tag das sogenannte Fun-Shopping. Der ter Huurne Hollandmarkt ist DER Grenzhandel schlechthin. Grenzhandel konzentriert sich nicht so sehr darauf, ein spezifisches Produkt anzubieten, sondern die Flexibilität des Sortiments, z.B. Parteihandel zu sehr wettbewerbsfähigen Preisen anzubieten.

Impressionen bis zu den 90er Jahren: